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BERICHT: Naturfreunde Pöls in Südtirol

NATURFREUNDE PÖLS IN SÜDTIROL

 

 

DONNERSTAG, 2. Oktober 2014

 

Sehr gut organisiert vom Naturfreunde-Pöls-Obmann Wolfgang Mies-bacher fuhren rund 20 Reiseteilnehmer am Donnerstag bereits um 04.45 Uhr vom Parkplatz beim Spargeschäft in Pöls ab und nachdem die restlichen der insgesamt 52 Teilnehmer bei der Volksschule in Pöls eingestiegen waren ging es mit einem der modernsten Tieber-Reisebusse

um 05.00 Uhr von der Volksschule Pöls ab in Richtung Südtirol.

 

Hans Maier - mit seiner hübschen Busbegleiterin Birgit, die uns immer mit Getränken sehr gut versorgte – brachte uns als äußerst erfahrener Buslenker gut voran. Über Mauterndorf ging es zur Tauernautobahn. Nach einer Frühstückspause in der Raststation Eisentratten fuhren wir ins Mölltal und über den Iselsberg nach Lienz; ab Toblach weiter auf der „Großen Dolomitenstraße“ in Richtung Cortina, allerdings mit der Strecke über den Misurinasee (1.756m) und den Passo Tre Croci.

 

Im Tal hing noch der Hochnebel über der Strecke, aber beim Misurina-See riss die Wolkendecke auf und wir konnten bei bereits strahlendem

Sonnenschein die Südseite der „Drei Zinnen“ sehr gut sehen und auch

die anderen Berge der Sextner Dolomiten.

 

Das tolle Wetter blieb uns bei der weiteren Fahrt über die vielen Pässe  erhalten und wir konnten nur staunen, wie sicher Hans mit dem doch

13m langen und 4m hohen Bistro-Bus alle Engstellen und die vielen Kehren bewältigte!

 

Nach Cortina fuhren wir über den Falzarego-Pass (kurze Foto- und „biologische“ Pause), danach über den Passo di Valparola ins Hoch- abteital, an den bekannten Wintersportorten Sankt Kassian und Colfuschg/Corvara vorbei und über den Passo di Campolongo wieder zurück zur Großen Dolomitenstraße, die wir in Arraba erreichten.

Hier hatten wir auch von 13.00 bis 14.00 Uhr unsere Mittagpause im schönen Hotel Evaldo.

 

Über den Pordoi-Pass und das Sellajoch kamen wir ins Grödner-Tal,

wo in der Holzschnitzerei Bernardi eine Besichtigung am Programm stand. Bei Klausen auf die Brennerautobahn bis Bozen-Süd.

 

Nach sehr langer Busfahrt erreichten wir um 18.00 Uhr unser Hotel „Idealpark“ in Leifers, südöstlich von Bozen, wo es auch um 19.00 Uhr das erste Abendessen gab.

FREITAG, 3. Oktober 2014

 

Um 06.30 Uhr „Tagwache“ und um 07.00 Uhr Frühstück im Hotel.

 

08.30 Uhr Abfahrt (wir „unter“querten Bozen mit zwei langen Tunnels und einen kürzeren gab es noch unter Schloss Siegmundskron) und auf der Schnellstraße MEBO (Meran-Bozen) erreichten wir um 09.00 Uhr Schloss Trautmannsdorf.

 

Ilse und ich blieben wegen er noch kühlen Witterung meist auf den sonnenbeschienenen Flächen und besichtigten erst etwas später die Kakteen-Schau. Dann im „See-Restaurant“ Kaffee getrunken.

 

12.00 Uhr Abfahrt ins Dorf Tirol, das wir um 12.30 Uhr erreichten.

Busfahrer Hans hatte eine Sondergenehmigung, sodass wir hinter einem Linienbus (Nr. 222) bis zur Talstation der Gondelbahn zu den

Muthöfen fahren konnten (sehr enge Straßen !). In 4 Minuten ging es dann mit der Kabinenbahn zur Bergstation.

 

Die Muthöfe sind Bergbauernhöfe, die am steilen Südosthang der Texel-gruppe liegen. Für uns war im Gasthof Hochmut schon Platz reserviert.

Sehr gute Tiroler Hausmannskost und tolle Aussichtsterasse !

 

Wir blieben hier von 13.00 bis 14.45 Uhr und gingen dann mit Familie

Reisner und Trummer per pedes ins Tal zurück. Kurz vor Ende unseres

Abstieges mussten Franz und Werner einen 88-jährigen Deutschen „abschleppen“, dessen Beine schlapp gemacht hatten.

 

17.00 Abfahrt  und in 1 Std. 15 Minuten zurück ins Hotel in Leifers.

 

Nach dem Abendessen (wieder um 19.00 Uhr) auf Hinweis von Wolfgang

noch mit vielen anderen Reiseteilnehmern in eine Weinstube gegangen

 

 

SAMSTAG, 4. Oktober 2014

 

Heute stand die Fahrt auf die Seiseralm am Programm. Da die Auffahrt für (fremde Reise-)Busse auf die Alm ab 09.00 Uhr nicht mehr gestattet ist, mussten wir schon um 06.30 Uhr zum Frühstück und fuhren um 07.45 Uhr vom Hotel ab. Hinfahrt ab Bozen teils hoch am (orografisch) linken Talrand durch Völs und Seis nach Kastelruth. Um 09.00 Uhr erreichten wir dann Compatsch auf der Alm, wonach der Bus auf einen Busparkplatz zurück fahren musste.

 

Compatsch ist das Tourismuszentrum auf der Alm und hierher führt auch eine Kabinenbahn von Seis.

 

Der Großteil der Reiseteilnehmer (auch wir) gingen in Richtung Norden

zu einer Aussichtsplattform (mit Richtungshinweisen auf einzelne Berge mit deren Höhenangaben). Danach gingen nur mehr Trude und Martina Löcker, Kurt Mayer, Ilse und ich die „große“ Puflatsch-Runde, die uns zu sehr schönen Ausblicken ins Grödnertal brachte (nach St. Christina und St. Ulrich) wie auch zu den „Hexentischen“ (eigenartig geformten Baumstämmen) und weiter zur diesmal geschlossenen Arnikahütte.

Beim Rückweg hatten wir dann herrliche Ausblicke (der Hochnebel hatte sich verzogen) zur Santner-Spitze und zum Schlern sowie nach Osten zur Berggruppe der Rosszähne. Wir kamen um ca. 12.30 Uhr nach Compatsch zurück, genehmigten uns dann im Almstüberl eine Kleinigkeit, besuchten die Kirche und trafen dann die anderen, die zum Teil andere Strecken gewandert waren und nun auf den Bänken beim Almfest schon feierten.

 

Um 14.45 Uhr kam unser Bus wieder, Wolfgang holte noch das Natur-freunde-Transparent für ein Gruppenfoto und anschließend ging’s ins Tal. Diesmal über St. Oswald, da unser Busfahrer Probleme in Kastel-ruth befürchtete (heute war Almabtrieb !) und zur Bundesstrasse 12 im Tal, die wir zur Fahrt zurück nach Bozen benützten.

 

Da wir bis zur Weinverkostung noch Zeit hatten, fuhr Hans durch Bozen und erklärte uns schon einiges zur Stadt. Danach ging es zur

Weinfirma Josef Brigl in St. Michael in Eppan zur Führung und Wein-verkostung. Wir hatten Glück, da eine Gruppe um 16.00 Uhr ausge-fallen war und wir gleich zur Führung konnten und dadurch mehr Zeit hatten. Ein Weinmeister (?) machte eine tolle Führung durch die Wein-keller mit informativen Erläuterungen zur Weißwein- und Rotwein-erzeugung und derselbe Mann half dann mit sehr launigen Worten und etlichen Witzen bei der Weinverkostung mit, bei der wir zwei Weiß- und drei Rotweine verkosten konnten – und ich anschließend gleich eine Schachtel Südtiroler Chardonnay kaufte.

 

Anschließend kurze Fahrt nach St. Paul, wo uns im Restaurant Paulserhof ein typisches Südtiroler Abendessen serviert wurde.

Ca. 22.00 Uhr Ankunft im Hotel.

 

 

SONNTAG, 5. Oktober 2014

 

Wir mussten wieder früh aus dem Bett, da es in der Straße vor dem

Hotel einen Krämermarkt gab und der Bus daher vor 08.30 Uhr aus der Tiefgarage fahren musste.

 

06.00 Uhr Weckruf übers handy, 07.00 Uhr Frühstück und dann

um 08.00 Uhr die Koffer zum Bus und richtig fürs Aussteigen einladen.

 

Nach den die Marktstandeln machten wir noch eine kurze Pause auf einem Rastplatz, um Herta Kogler zum Geburtstag zu gratulieren.

 

Dann durch die zwei langen Tunnels nach Bozen, wo unser Führer Stefan schon auf uns wartete. Von 09.45 bis 11.15 Uhr ausgezeichnete

Führung durch die Innenstadt von Bozen (Walther-Platz mit Denkmal,

Kornplatz, Waag-Haus, Laubengasse) durch den sehr gut informierten und humorvollen Reiseführer. Abschließend am Waltherplatz etwas getrunken.

 

Ca. 12.15 Uhr ab Bozen. Stau auf der Autobahn bis Brixen, dadurch sind wir langsamer vorangekommen.

 

Bei der Ausfahrt „Brixen“ sind wir ins Pustertal abgebogen, ca. 13.30 Uhr an Bruneck vorbei und schließlich um 14.40 Uhr beim Brauhaus in Lienz eingelangt. Späte Mittagpause von 14.45 bis 16.30 Uhr.

 

Diesmal nicht über den Iselberg ins Mölltal, sondern durch Oberdrau-burg und Greifenburg zur Tauernautobahn und über Murau nach Pöls.

An Pöls um 19.25 Uhr.

 

Eine schöne und interessante 4-Tages-Fahrt war ohne Problem zu Ende gegangen.

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